China Keitetsi

Sie nahmen mir die Mutter und gaben mir ein Gewehr“

Mein Leben als Kindersoldatin in Uganda

 

Autorenlesung und Diskussion

 

im neuen Buchladen Rhiannon, Venloerstr. 280, Köln Ehrenfeld

 

am Dienstag, 4.Februar 2003, 20.15 h

 

      


Auf der Flucht vor den gewaltätigen Verhältnissen in ihrer Familie gerät China 1984 im Alter von neun Jahren in ein NRA-Rekrutierungscamp der „National Resistance Army". Fortan dient sie dem Rebellenführer Museveni und macht ihn mit vielen anderen Kindersoldaten zum heutigen Präsidenten von Uganda. Sie muss marschieren, den Umgang mit der Waffe lernen und den Vorgesetzten zu Willen sein. Da sie zu klein ist, selbst ein Gewehr zu tragen, wird sie zunächst als Lockvogel eingesetzt, später kämpft sie als Frontsoldatin und Leibwächterin für hohe Militärs. Mit neunzehn Jahren kann sie endlich unter Lebensgefahr nach einer Odysee durch mehrere afrikanische Länder nach Dänemark flüchten.

China Keitetsi ist kein Einzelfall: Mindestens 300.000 Kinder auf der ganzen Welt sind aktiv an Kampf-handlungen beteiligt. Mit China Keitetsi haben sie zum ersten Mal eine Stimme erhalten.



Ihr Bericht ist erschienen Ende 2002 im Ullstein Verlag

 

in Kooperation mit dem Allerweltshaus Köln